Mein Leben mit der Apple Watch

Mein „digitales Fasten“ geht natürlich weiter.
In den letzten Monaten / Jahren habe ich mein Leben zusätzlich zum digitalen „Allesplaner“ Handy auch mit der Apple Watch 2 organisiert.
Und ich muss sagen, so wie Sie eingestellt war, hat Sie mich begeistert. Diskrete Nachrichten hier, tracken von einzelnen Wegen da, schnelle Notizen oder Erinnerungen und der Timer; nur um ein paar wirklich nützliche Anwendungen zu nennen.

Und natürlich die Aufzeichnung von Gesundheitsdaten, Wanderdaten oder oder oder. Kurzum, ich war, nein ich bin von dem Ding eigentlich begeistert.

„Eigentlich…“

Nun ist es aber auch so, dass ich mich von dem Teil mit immer währender Nutzung irgendwie „gedengelt“ fühlte.
„Mach mal mehr…“, „Lauf mal schneller…“ oder die Tatsache, sofort auf eine Nachricht zu reagieren, weil man Sie ja sofort zu Gesicht bekam, haben sich mit der Zeit irgendwie nicht gut angefühlt. Und nicht zu reagieren, obwohl man ja Kenntnis von etwas hatte, fühlte sich falsch an in meinen Augen.

So wurde ich mit der Zeit gefühlt zu einem getriebenen, und gerade das will ich ja nicht unbedingt sein. Selbstbestimmung und vor allem Zeit ist in der heutigen Welt ein nicht zu unterschätzender Luxus.

Deshalb habe ich irgendwann die Uhr dann abgelegt und wieder eine einfache gute alte Armbanduhr angelegt oder auch mal gar keine Uhr benutzt, was sogar noch öfters vorkam. Und was soll ich sagen: Es geht auch so wunderbar. In meinen Augen sogar irgendwie „entspannter“.
Ich werde die Apple Watch deshalb nicht mehr nutzen… 🙂